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Samstag, den 20. November 2010 um 15:46 Uhr

FALK FONDS

geschrieben von  Redaktion
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Nicht genug, dass die Anleger des Falk-Fonds 68 und 71 ihr angelegtes Geld wohl verloren haben. Nun meldet hier und auch bei anderen Falk-Fonds auch noch der Insolvenzverwalter des Falk-Fonds und fordert von den Falk-Anlegern in der Vergangenheit geleistete Ausschüttungen zurück. Dass sich ausgerechnet der AWD, der Anlegern an vorderster Front Falk-Fonds vermittelt hat, selbstlos anwaltliche Hilfe vermitteln will, um sich gegen die Rückforderung zu wehren, gehört zu den bitteren Anekdoten des Falk-Skandals.

Falk-Anleger sollten darüber nicht vergessen, dass auch der AWD wegen Falschberatung haftbar sein könnte. In jedem Fall sollten sie anwaltlichen Rat einholen, um sich gegen die Rückforderung zu wehren. Die Anlegerschutzanwälte e.V. sehen dafür gute Möglichkeiten, auch wenn die Rechtslage noch ungeklärt ist. Dass eine unabhängige Beratung Not tut, zeigt nicht zuletzt die jetzt eingeleitete gerichtliche Geltendmachung gegen Falk-Anleger. Der Insolvenzverwalter versucht, auf dem Wege der Prozesskostenhilfe (!), die er für den Fonds beantrgat, vorzugehen. Es bleibt zu hoffen, dass Gerichte diesem Spuk ein Ende machen.

Letzte Änderung am Dienstag, den 07. Dezember 2010 um 20:32 Uhr
Redaktion

Redaktion

Die Anlegerschutzanwälte e.V. sind ein Zusammenschluss von mittelständigen Anwaltskanzleien, die sich der Stärkung der Rechte von Bankkunden und Kapitalanlegern verschrieben haben. Unser Ziel ist es, Kompetenz und Wissen überregional zu bündeln und dadurch zugunsten der Bankkunden und Kapitalanleger die Waffengleichheit gegenüber den finanziell übermächtigen Banken und Finanzberatern herzustellen.

Die meisten unserer Kanzleien sind im Rahmen von Honorarverträgen teilweise seit Jahrzehnten für unterschiedliche Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen – www.vz-nrw.de tätig und beraten dort unter anderem im Themenfeld Grauer Kapitalmarkt.

Wichtig ist uns die Abgrenzung von unseriöser Mandantenanwerbung unter geschädigten Kapitalanlegern, die wir in den vergangenen Jahren zunehmend beobachten. Gerade gut gemeinte Interessengemeinschaften laufen dabei ohne klare Zielrichtung und finanzielle Transparenz in Gefahr, zu bloßen Mandatsbeschaffern für dahinter stehende Kanzleien abzusinken.

Auffällig ist, dass nicht selten jedwede Risikoaufklärung unterbleibt, Risiken und Kosten verharmlost werden und mit unklaren Konzepten geworben wird. Wer die mangelhafte Aufklärung selbsternannter Finanzberater kritisiert und zum Gegenstand von Verfahren macht, sollte auch gegenüber seinen eigenen Mitgliedern und Mandanten in Publikationen und Rundbriefen umfassend über die Risiken und möglichen Kosten von Rechtsstreiten aufklären.

Bei uns steht die persönliche Betreuung der Kapitalanleger im Vordergrund.

Wir halten nichts davon, Fälle ohne genaue Aufklärung des individuellen Sachverhalts im Zuge von Formbriefen oder Massenvergleichen abzuhandeln. Dies mag das Gebühreninteresse der Anwälte befriedigen, die ein solches Vorgehen propagieren. Der einzelne Kapitalanleger mit seiner möglicherweise guten Beweissituation bleibt dabei leicht auf der Strecke.

Mit Interessengemeinschaften, die dies beherzigen wollen und sich in der verbraucherpolitischen Diskussion zu Wort melden, arbeiten die Anlegerschutzanwälte e.V. gerne zusammen.

Die Abklärung, ob eine vorhandene Rechtsschutzversicherung den Fall übernehmen muss, gehört zu unserem kostenlosen Service.

 

Website: www.anlegerschutzanwalt.de
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